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PVS-Team: 3 lächelnde Personen

Transparente Abrechnung für vernetzte Strukturen

Tobias Silberkuhl, Key-Account-Manager für Arztnetze/Medizinische Versorgungszentren; Kerstin Heckmann, Key-Account-Managerin für Klinikverbünde; Vera Leutholf, Assistenz Key-Account-Management (Foto v.l.n.r.). Foto: © Christian Nielinger
Portratitfoto des Artikel-Autors Robert Targan
Von ROBERT TARGAN (Freier Texter, Autor & Redakteur)
5 Min.Lesezeit

Die Zahl der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) ist in Deutschland in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, sodass ihnen eine stetig wachsende Bedeutung zukommt. Die kooperative Arbeit mehrerer Ärzte unter einem Dach und die vernetzten Strukturen eines MVZ machen diese Form der Berufsausübung für viele Mediziner attraktiv. Die PVS bietet ein professionelles Abrechnungs- und Forderungsmanagement, verbunden mit Dienstleistungen, die Transparenz und Kennzahlen für die Steuerung der Privatliquidation bieten.

Anders als in Einzelpraxen oder Berufsausübungsgemeinschaften, wo Praxisinhaber ihrer ärztlichen Tätigkeit persönlich nachgehen, weisen Medizinische Versorgungszentren in der Regel eine organisatorische Trennung der Inhaberschaft von der ärztlichen Behandlungstätigkeit auf. Dies kommt heutzutage dem Wunsch vieler Ärzte entgegen, ein gesundes Verhältnis von Arbeit und Privatleben zu pflegen: Als angestellte Ärzte im MVZ profitieren sie im Vergleich zur Einzelpraxis von einer entsprechenden Reduzierung der Pflichtarbeitszeit. Diese und weitere Erfolgsgründe kennt auch Tobias Silberkuhl, Key-Account-Manager für Arztnetze und Medizinische Versorgungszentren bei der PVS holding GmbH. Er fasst zusammen: „Neben inhabergeführten MVZ-Strukturen, bei denen der Arzt als voller Gesellschafter dahintersteht, sind jene zu nennen, die sich in einer Trägerschaft befinden und über eine Beteiligung durch Fremdkapital mitfinanziert werden. Auch ohne Blick auf diese Differenzierung ist zu sagen, dass im MVZ nicht nur die Möglichkeit besteht, fachübergreifend zu arbeiten, sondern eben umfassende Versorgungsstrukturen unter einem Dach zu vereinen.” Für den Trend einer sinkenden Bereitschaft vieler Ärzte, in die Selbstständigkeit zu gehen, sieht Tobias Silberkuhl verschiedene Gründe: „Da dreht sich Vieles um eine ausgewogene Work-Life-Balance, geregelte Arbeitszeiten sowie den Wunsch, für die Familie da zu sein. Wer sich in einer MVZ-Struktur bewegt, ist von Aufgaben wie Personalplanung, Abrechnungen, Qualitätsmanagement, IT oder Hygienebestimmungen befreit. Kurzum: Man ist der Arzt, der man sein möchte.” Hinzu käme der Vorteil, dass im MVZ auf einer Anstellungszulassung bis zu vier Ärzte tätig sein können.

 


Das Medizinische Versorgungszentrum

Seit dem Jahr 2003 besteht in Deutschland die Möglichkeit, ein Medizinisches Versorgungszentrums (MVZ) zur ambulanten Versorgung zu gründen. Die ärztlich geleiteten Einrichtungen bieten die Chance, sowohl als Angestellter, oder aber als Vertragsarzt tätig zu sein. Ist es in herkömmlichen Praxen nur eingeschränkt möglich, mehrere zugelassene Ärzte oder Psychotherapeuten im Angestelltenverhältnis zu beschäftigen, sieht die Einrichtung des MVZ hier keine Begrenzung vor. MVZ können von zugelassenen Ärzten und zugelassenen Krankenhäusern, von Erbringern nichtärztlicher Dialyseleistungen, bestimmten gemeinnützigen Trägern und anerkannten Praxisnetzen gegründet werden.


 

Passgenau Abrechnungssystematik für jeweilige MVZ-Struktur

Da sich jedes Medizinische Versorgungszentrum in seinem Wesen unterscheidet, steht die PVS diesen Einrichtungen mit entsprechend maßgeschneiderten Abrechnungslösungen als verlässlicher Partner zur Seite. Denn: Auch wenn vernetzte Einheiten den Anspruch haben, als homogene Einheit und Team-Leistung wahrgenommen zu werden, müssen Honorare nicht nur stringent realisiert, sondern auch schlüsselgenau an die beteiligten Ärzte verteilt werden. Kerstin Heckmann, Key-Account-Managerin und Vertriebsleiterin der PVS rhein-ruhr, unterstreicht: „Mit Blick auf die Schnittstelle zwischen der jeweiligen Praxis-Software und dem Service der PVS bieten wir eine gebührenrechtlich-korrekte und transparente Abrechnung der Privatliquidation von Medizinischen Versorgungszentren an. Auch für größere MVZ-Strukturen mit mehreren Standorten können wir aus dem jeweiligen System heraus eine einheitliche Abrechnungsdatei standortübergreifend verarbeiten. Im Anschluss findet bei der PVS eine entsprechende Aufsplittung statt.” Diese passgenaue Abrechnungssystematik samt grundlegender Visualisierung des kompletten Prozesses bildet die Basis für ein modernes und effizientes Abrechnungsmanagement. Kerstin Heckmann nennt ein Beispiel: „Werden etwa verschiedene Leistungen von einem Patienten wahrgenommen, können diese – wenn sie unter einem Dach stattfanden – in verschiedenen Rechnungen an den Patienten aufgeführt werden. Als Partner des MVZ strukturiert die PVS übermittelte Dateien entsprechend, sodass daraus mehrere einzelne Rechnungen generiert werden können. Für das MVZ bietet die PVS die Transparenz der Daten in aggregierter Form an, sodass die Privatliquidation vollumfänglich dargestellt wird.”

Je nach Kundenwunsch und -struktur stellt die PVS die jeweilige Abrechnung über Reports und Unterkonten transparent dar, um somit einer Steuerung der Privatliquidation Rechnung zu tragen. Auf diese Weise liefert die PVS dem Kunden wertvolle Informationen darüber, welche Umsätze er am jeweiligen Standort generiert, und welche Leistungen sich für ihn besonders gewinnbringend und lukrativ gestalten. Neben der detaillierten Überprüfung und statistischen Aufbereitung aller Abrechnungsdaten sowie der Trennung mehrerer Leistungen pro Arzt, ist zudem festzuhalten, dass eine einwandfreie und übersichtliche Rechnung den MVZ-Gesamteindruck abrundet, was letztlich ein erfolgreiches Marketing garantiert. Die Übertragung der Kundendaten erfolgt dabei idealerweise im Online-Portal PVS dialog, wo eine transparente und übersichtliche Darstellung sämtlicher Abrechnungsprozesse stattfindet. Tobias Silberkuhl: „Da sind wir sehr klar und genau in der Kommunikation – je nach Größe der MVZ-Struktur integrieren wir den Kunden in unserem System und splitten sämtliche Daten sauber nach den beteiligten Standorten und Ärzten auf. Anschließend erfolgt daraus das gesamte Reporting.” Kerstin Heckmann ergänzt: „Der Service der PVS beinhaltet, dass die Analyse einer Abrechnung über Benchmarks stattfindet, um so dem Kunden bei Bedarf aufzeigen zu können, wo zur Optimierung noch Handlungsmöglichkeiten für erbrachte Leistungen bestehen.” Diese Analyse auf Plausibilität und Vollständigkeit erfolge jederzeit unter Berücksichtigung der Besonderheiten eines Medizinischen Versorgungszentrums.   

Hohe Realisierungsquote, konsequentes Mahnverfahren

Auch im Bereich des Forderungsmanagements steht die PVS den Betreibern eines MVZ mit Rat und Tat zur Seite. Neben der Korrespondenz mit Patienten sowie der Reklamationsbearbeitung gegenüber Versicherungen und Beihilfestellen überwachen die Abrechnungsexperten sämtliche Zahlungseingänge. Dazu zählt auch die Verwaltung offener Posten: „Reicht der Patient nach Erhalt einer Rechnung diese bei seiner Versicherung ein, kann es beispielsweise zu einer Ziffernreklamation kommen”, so Kerstin Heckmann. „Dies stimmt die PVS mit dem jeweiligen Patienten oder der Versicherung ab; unter Umständen findet auch eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt im MVZ statt.” Hier kommen den Experten der PVS die Kenntnis der aktuellen Rechtsprechung sowie die Anerkennung bei den privaten Versicherern zugute, was sich letztlich in einer hohen Realisierungsquote ausdrückt. Und auch im Falle säumiger Zahler unterstützt die PVS das MVZ: Ein konsequentes, dreistufiges Mahnverfahren beinhaltet die Überwachung von Zahlungseingängen und die Verfolgung jeder Forderung. Durch den Wegfall dieses verwaltungstechnischen Aufwands dürfen sich Kunden somit über gewonnene Freiräume für die wichtigen Aufgaben, die im MVZ anfallen, freuen. Hierzu verdeutlicht Tobias Silberkuhl: „Je besser wir von der PVS im Forderungsmanagement aufgestellt sind, desto reibungsloser der Cashflow beim Kunden –  der Abrechnungsrhythmus einer MVZ-Struktur ist häufig deutlich enger getaktet, als es in der niedergelassenen Praxis der Fall ist.”

Abgerundet wird der Service der PVS durch ein umfangreiches Coaching-Angebot: Die Beratung zu Fragen rund um die Gebührenordnung findet individuell und abgestimmt auf das jeweilige Medizinische Versorgungszentrum statt. Ob öffentliche Stellungnahmen, gebührenrechtliche Kommentare oder neue Beschlüsse: Der permanente Dialog mit der PVS erspart den MVZ-Betreibern so zeitraubende Verwaltungstätigkeiten und letztlich auch Kosten. Zudem bieten erfahrene Dozenten im eigenen Fortbildungszentrum PVS forum Seminare zu aktuellen Themen rund ums MVZ an. Dabei rücken neben den abrechnungstechnischen Schwerpunkten auch rechtliche und wirtschaftliche Aspekte in den Fokus. Hier gilt ebenfalls: So individuell die vernetzten MVZ-Strukturen, so individuell auch der Support durch die PVS.

ihre-pvs.de/mvz

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