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Detailansicht einer Hand, die einen blauen Pappregenschirm über eine Gruppe von stilisierten Holzfiguren hält

PVS holding: Arbeitsschutz in Teamstärke

Foto: © Андрей Яланский - stock.adobe.com
Portratitfoto des Artikel-Autors Robert Targan
Von ROBERT TARGAN (Freier Texter, Autor & Redakteur)

Das betriebliche Gremium des Arbeitsschutzausschusses (ASA) kommt regelmäßig zusammen, um entscheidende Aspekte rund um den Arbeitsschutz und die Unfallverhütung innerhalb eines Unternehmens zu erörtern. Dabei nimmt der ASA die Rolle eines wichtigen Beratungsorgans ein – so auch bei der PVS holding.

Wo befinden sich im Betrieb eventuelle Sicherheitsprobleme? Welche Maßnahmen zur Sicherheitsmotivation aller Angestellten können getroffen werden? Und wie steht es eigentlich um die Gesundheit eines jeden einzelnen Mitarbeiters? Diese und viele weitere Fragen fallen in den Aufgabenbereich des Arbeitsschutzausschusses. Das ASA-Team der PVS führt regelmäßige ­Begehungen in den einzelnen Niederlassungen durch, um sich ein Bild von den ­jeweiligen Arbeitsbedingungen zu machen. Neben der Geschäftsführung bzw. einer vom Arbeitgeber beauftragten Person zählen ein Mitglied des Betriebsrates, ein Sicherheitsbeauftragter, die Fachkraft für Arbeitssicherheit sowie die Betriebsärztin zum festen Kern. Letztere, Dr. med. Antje Schregel-Kühn (Fachärztin für Arbeitsmedizin), gewährt einen Einblick: „Zu einem großen Teil geht es bei der Arbeit darum, eine vertrauensvolle Basis zu den jeweiligen ­Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu pflegen. Dann schauen wir uns zum Beispiel in den einzelnen Geschäftsstellen jeden Arbeitsplatz an, um gemeinsam mit der Kollegin oder dem Kollegen zu erörtern, ob etwa die Höhe des Bürostuhls ideal eingestellt ist, die Knie und das Becken beim Sitzen einen 90-Grad-Winkel bilden, und ob es durch eine falsche Positionierung des Schreibtisches vielleicht zu ungünstigen Lichtverhältnissen kommt.“ Als leitende Betriebsärztin wird Dr. Antje Schregel-Kühn zudem von zwei in Berlin und München ansässigen Kolleginnen unterstützt – trotz der Distanz befindet man sich im stetigen Austausch.   

Unterschiedliche Blickwinkel führen zum Ziel

Die Verbesserungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz fußen auf der starken Zusammenarbeit des gesamten Teams: Neben Dr. Antje Schregel-Kühn und der Geschäftsführung wurde Christian ­Kusenberg als Sicherheitsbeauftragter für den Standort Mülheim bestellt; er bringt seine Kompetenzen als Leiter Innere Verwaltung mit ein, etwa beim Management und der Ausstattung der einzelnen Arbeitsplätze. Jan Beck, Geschäftsführer des Dortmunder Ingenieurbüros der Norbert Manderla GmbH, bekleidet die Funktion der Fachkraft für Arbeitssicherheit für alle Standorte. Er berät die PVS holding in den Belangen des Arbeitsschutzes und der Gestaltung der Arbeitsplätze. Bei den regelmäßigen Begehungen der Geschäftsstellen beschäftigt er sich unter anderem mit folgenden Fragen: Ist eine ausreichende Beleuchtung an den Arbeitsplätzen vorhanden? Gibt es akustische Beeinträchtigungen durch Lärm? Wurden Kabel richtig verlegt oder stellen sie im Beinraum eine Stolpergefahr dar? Und wie steht es um Fluchtwege und den Brandschutz? „Eine große Hilfe bei technischen Angelegenheiten und der Erstellung der Gefährdungsbeurteilungen“, so Dr. Schregel-Kühn. Seitens des Betriebsrates komplettiert Dagmar Krapoth das ASA-Team: Als Stimmrohr für Wünsche und Anregungen, aber eben auch etwaiger Beschwerden der Mitarbeiter, muss sie auch unangenehme Entscheidungen, die vielleicht durch Notwendigkeiten gefällt wurden, an die Kolleginnen und Kollegen vermitteln. Diese Zusammensetzung aus gleich mehreren Funktionsträgern ermöglicht es dem Arbeitsschutzausschuss, zu verschiedenen Themen unterschiedliche Blickwinkel miteinzubeziehen. Auch werden zu den regelmäßigen Sitzungen immer wieder – je nach Schwerpunkt – externe Gäste und Experten eingeladen.

Natürlich spielte und spielt in diesem Jahr auch die Corona-Pandemie mit all ihren Beschränkungen und Auflagen eine große Rolle für den Arbeitsschutzausschuss. Die in der Hauptsache von den Teammitgliedern Christian Kusenberg und Jan Beck erarbeiteten Gefährdungsbeurteilungen wurden in vielen (telefonischen) ASA-Sitzungen gemeinsam besprochen – da standen Themen wie die künftige Kantinennutzung, die Postverteilung und natürlich auch die Ausstattung der Heimarbeitsplätze auf der Tagesordnung. Bei diesen Sitzungen stießen auch ­regelmäßig Dr. Markus Molitor (Medizinisches Gebührenreferat, PVS holding) und Saskia Koblitz (Risikomanagement, PVS holding) mit hinzu, um aktuelle Maßnahmen zum Umgang mit COVID-19 zu erläutern.

Nicht nur die derzeitige Krise zeigt, welch wichtige Rolle eine erfolgreiche Zusammenarbeit des Arbeitsschutzausschusses spielt. Verbesserungen, da sind sich alle ASA-Protagonisten bei der PVS holding einig, entstehen idealerweise ohnehin im Team. So könne der Arbeits- und Gesundheitsschutz für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der PVS jederzeit optimiert werden.

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